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Einleitung

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Ohne Frage wird jeden von uns in seinem Leben irgendwann von Rückenschmerzen betroffen. Die Frequenz und Ernst sind Individuell unterschiedlich.  Allerdings ist es nicht Einfach die Ursache von Rückenschmerzen herauszufinden.  Die meisten Rückenschmerzen finden ihre Ursache in eine mechanische Überbelastung : Fehlhaltungen, zu schwer Hochheben, schlechte Kondition.usw… Daneben gibt es auch psychosomatische Rückenbeschwerden, wobei die Ursache bei psychischer Belastung und deren Einfluß auf den Körper liegt.  Es ist wichtig bei der Behandlung von Rückenschmertzen hierin Unterschied zu machen.  Doch Beide beeinflussen das Wirbelgelenk und die Rückenbelebung im Allgemeinen;  In der Maße verursachen Rückenschmerzen sozialökonomische Probleme durch Versäumen wegen Krankheit, Arbeitsunfähigkeit und lange dauerende Invalidität.

 

Trotzdem gibt es rund Rückenschmerzen viel Meinungsverschiedenheiten in betriff zu Ursachen.  Kommt der Schmerz jetzt von den kleinen Zwischenwirbelgelenken, die sogenannten Facettegelenken, oder findet man die Ursache bei einer falschen Wirkung der Wirbelscheiben, Muskeln oder Ligamenten.  Eines steht unumstößlich fest: es gibt Schmerzen.  Außermaßen Wichtig ist Körperhaltung und eine gute Nachtruhe in einem ergonomischen Bett wird für den Rücken viel gutes tun.

 

Trotzdem dürfen wir annehmen, daß bei mechanischen Rückenschmerzen die Zwischenwirbelscheibe in 80% der Fälle Ursache ist.  Die Facettegelenke und Gelenkbänder sind verantwortlich für die andere 20%.  Hierbei müssen wir in Betracht nehmen daß genau die Ligamenten reicher an Schmerzrezeptoren als die Zwischenwirbelscheibe sind und deshalb auch schneller zu Rückenschmerzen führen können.

 

Natürlich ist es auch möglich, daß Rückenschmerzen Folge einer Krankheit irgendwo anders im Körper sein kann.  So können gynäkologische Störungen, Nierenkrankheiten oder Tumoren verantwortlich sind für Tiefe Rückenschmerzen.  Eine richtige Diagnose muß hierüber Ausschluß geben 

Wie entstehen mechanische Rückenschmerzen ?

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Eine der wichtigsten Ursachen für das Entstehen von Tiefe Rückenschmerzen is wahrscheinlich die Fehlhaltung des Rückens. Tägliche Aktivitäten wie Heben und langwierig Sitzen auf einem slechtem Stuhl oder eine falsche Liegehaltung verursachen unspezifischen Rückenschmerzen.  Unter unspezifischen Rückenschmerzen versteht man Rückenbeschwerden die sich oft wiederhohlen und abhänging von den Aktivitäten des Rückenkrankens sind.  Die Beschwerden kommen oft bei Leuten mit sitzender oder stehender Beschäftigung vor. (Arbeiter am Fließband, Sekretärinnen, Lastwagenfahrer, Lehrerschaft).

 

Bei diesen Beschwerden ist es oft schwierig die Ursache der Rückenschmerzen zu hinterholen.  Eines ist sicher: es ist etwas los mit einem oder mehreren Rückensegmenten.  Wichtig kann dabei der Druck zwischen den Wirbelscheiben sein.  De Schwedische Forscher Nachemson hat bei Versuchspersonen den Druck  zur Höhe der dritten Lumbalen Zwischenwirbelscheibe gemessen.  Die Ergebnisse waren bemerkenwert.  In aufrechtstehender Haltung stellen wir fest, daß der Druck 100% ist.  Dieser Druck nimmt  bei Sitzen oder Heben von Gegenständen zu.  Weiter erwies sich, daß eine gewiße Menge Zwischenscheibendruck anwesend ist, unabhängig von der Haltung.

 

Ein Unfall kann ein primäre Ursache von Rückenschmerzen sein.  Nicht nur schwere Unfälle, können ernsthafte Schäden aufliefern. Mehrmalige Mikrotraumata können auch zu schweren Rückenschmerzen führen.  Ein unversehntlicher fehltritt vom Bürgersteig kann genügen um Rückenschmerzen zu bekommen.  Falshe Übungen oder Fitness unter schlechter Begleitung können auch zu Rückenschmerzen führen. 

Mechanische Rückenschmerzen

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Einleitung

Rückenschmerzen sind oft spezifischen Rückenerkrankungen zuzuschreiben . Zum Beispiel die Bechterewsche Erkrankung (Kennzeichend ist das schrittweise Erstarren der Wirbelsaule), Osteoporose (Poröswerden der Knochen), die Scheuermannsche Erkrankung (eine Wachstumstörung in mehren Wirbel), eine schwere Skoliose (seitliche Rückgratverkrümmung manchmal mit Rotation der Wirbelsäule).

 

Doch die hieroben beschriebenen Leiden sind aber in weniger Maßen Ursache von Mechanischen Rückenschmerzen.  Eigentlich gibt es bei den meisten Rücken-kranken auf den Aufnahmen wenig zu sehen, aber der Ernst und Frequenz des Schmerzes sind hoch.  Ärzte nennen diese Schmerzen unspezifische Rückenschmerzen und sie vertreten 90% des Rückenleidens.  Die unspezifischen Rückenschmerzen finden ihre Ursache im falschem Gebrauch des Rückens.  Fehlhaltung und falsche Bewegungen, falsches Hochheben von schweren Gegenständen, erhohen den Druck auf den Kern der Zwischenwirbelscheibe.  Hierdurch entstehen Bandscheibenschäden.

 

Diese Bandscheibenschäden der Tiefe Lendenregion sind nicht nur Folge der Verscheißerscheinungen der Zwischenwirbelscheiben.  Wir können zwei große Gruppen unterscheiden: primäre Bandscheibenschäden (PBS) un sekundäre Bandscheibenschäden (SBS).

 

Primäre Bandscheibenschäden

Die Primäre Bandscheibenschäden entstehen durch mechanische Überlastung des  Bindegewebes.  Meistens äußert sich dies durch einen Riß oder eine Distortion des  der Bandscheibenhinterseite, verursacht durch plötzliche oder längere Beugung-Rotation des Rückens. Diese Beschwerden entstehen durch Aktivitäten wie vornübergebogene Haltungen, slechtem Liegen und Sitzen wobei nicht genügend Lendenstutz anwesend ist. Sitzen ist oft schmerzhafter als aufrecht gehen.  Die Patienten sind meistens jünger als 45 und auf Röntgenbildern sind oft keine Änderungen zu bemercken. 

 

Diese Beugungsbelastung geht mit einer erhöhten Dehnung der Bindegeweberinge und erhöhten Druck im Kern der Zwischenwerbelscheibe.  Die Bandscheibenhinterseite erlitt eine Dehnung und die Vorderseite des Ringes erlitt eine Verdichtung met Druckerhöhung. 

 

Der Kern wird durch diesen Druck beeinflußt und verschiebt sich Rückwärts und drückt dabei auf den hintersten Bindegeweberingen,  wodurch diese einreißen können.  Folgen davon sind eine Störung des Gleichgewichts im Wirbelsegment und eine Druckänderung  auf die Facettegelenken und Gelenkbänder.  Da diese Strukturen reichlich mit Nerven ausgestattet sind, kann es zu starken lokalen Schmerzen kommen.

 

 

Sekundären Bandscheibenschäden

Die sekundären Bandscheibenschäden sind die Folge einer früheren Verletzung (primäre Banndscheibenschaden) der Zwischenwirbelscheibe.   Ein Einriß verursacht eine Nabe, die, für die Zukunft, eine schwache Stelle beziechnet.  Wierderhohlte Bindegeweberingschädigungen zerstören die ganse Funktion des Wirbelsegements: Degeneration der Zwischenwirbelscheibe, erhöhte Belastung der Facettegelenke, Arthrose der Gelenkflächen, usw.  Ein erregender Faktor bei sekundären Bandscheibenschäden ist vor allem die rücklingsgebogene Haltung, als großen Unterschied mit den primären Bandscheibenschäden.  Während der Streckungslastung erhöht sich der Druck auf den Facettegelenken was Gelenkkapselschmerz oder Facetteschmerz zur Folge hat.

 

Die primären und sekundären Bandscheibenschäden sind nicht immer so deutlich von einander zu trennen.  Es sind Extreme, die nach einer Weile in einander Übergehen. Folgen der Bandscheibenschäden werden in den hierunten beschriebenen Rückenleidens erklärt.

 

Lumbago

Lumbago oder Hexenschuß ist ein plötzlicher aufhebender Schmerz in der Lendengegend. Der Schmerz strahlt nicht aus, sondern bleibt in der Tiefe der Lendenregion.  Es ist fast unmöglich aufrecht zu stehen.  Ursache ist Überanstrengung der Wirbesäule, zum Beispiel falsch Heben und Sitzen.  Die plötzliche Kreuzschmerzattacke im Rücken kommt wie aus heiterem Himmel und darum spricht man im Volksmund von Hexenschuß.

 

Lumbago heilt freilich schnell durch Ruhe und Entspannung der Lendenmuskelatur.  Aber Residive ist möglich.  Die Patienten sollen darauf hingewiesen werden, daß die Ursache des Problems verholfen werden muß.  Untersuch hat erwiesen, daß bei 55% der Personen, die faseringschäden erlitten, die Chance Groß ist um innerhalb von 5 Jahren Ischias zu bekommen. Berücksichtigung der Regeln der Rückenschule ist ein sehr gutes Hilfsmittel um dieses zu vermeiden.

 

Hervorquellen der Knorpelscheibe

Wenn es zu einer wiederhohlten Belastung der Knorpelscheiben kommt, hat der Kern oft Neigung rückwärts zu treten und eventuell zu reißen.  Nur der äußeren Faserring behindert den Kern herauszutreten.  Dieses wird in der Medizin discusprotrusio genannt.

 

Das Hervorquellen hat Reizung der Nervenwurzel und Gelenkbänder zur Folge.   Die Bandscheibe tritt zurück und übt Druck auf das Gewebe aus.  Schmerz entsteht durch ständigen Druck, aber der Schmerz ist nicht nur Lokal, sondern kann auch ins Bereich des Gesäß oder vag bis in den Unterschenkel ausstrahlen.

 

Bandscheibenvorfall

Wenn die äußeren Faserringe auch einreißen, tritt der gallertige Kern hinaus. Wir sprechen dann von Bandscheibenhernie oder Eingeweidebruch.  Ein Lumbaler Bandscheibenbruch entsteht in 50% der Fälle auf Höhe des L5-S1 und in 40% auf Höhe des L4-L5. Diese austretende Masse drückt auf das umliegende Gewebe.  Wenn dieser Druck auf die Ligamenten, die Knochenhaut, die Zwischenwirbelscheiben oder die harteäußere Hirnhaut (Dura Mater) ausgeübt wird, spricht man von Pseudoradikalschmerzen.  Oft beschweren sich die Patienten über Schmerz und Streifheit, aber diese Beschwerden nehmen im Laufe des Tages ab morgens.

 

Radikalschmerz ist typisch für den Druck, der von Bandscheibenforvall auf den Nervenwurzel verursacht wird.  Lokal kann der Druck eine Entzundung verursachen, aber kann auch den Verlauf des Nevenwurzels beeinflüßen.  Man verspürt scharfe Schmerzen an spezifischen Plätzen.  Oft gibt es mehr Schmerzen im Bein als im Rücken. Husten, Niesen und Pressen verstärken die Symptomatik und der Schmerz ist schlimmer als beim Aufrechtstehen.

 

Ischias

Ischias oder kneifender Nerv wird vom Druck der Bandescheibehernie auf den Nervenwurzel verusacht. Es handelt sich um Radikalschmerzen, die am Ort eine Entzündung oder Reizung verursachen mit Schmerzen, die ausstrahlen  in den Rücken, das Gesäß und sogar ins ganse Bein biszum Fuß. Mit Hilfe von spezifischer Schmerzlokalisation kann man feststellen auf welcher Höhe der Wirbelsäule sich die Verletzung vortut.   Der Schmerz verläuft über die Nervenstrukturen der Ischiasnerven, den breiten Nervenstrang des Beins.

 

Ischias kann eine Verringerug der Muskelkraft des Beins zur Folge haben und Emfindungsstörungen können auftreten.

 

Facetteschmerz en Degeneration der Zwischewirbelscheiben

Durch wiederholtes Verletzen und Verschleißung der Zwischenwirbelscheibe verliert die Bandscheibe an Elastizität.   Weniger Flüßigkeit wird aufgenommen und die Höhe zwischen zwei Wirbel nimmt ab.  Soetwas ist deutlich sichtbar auf Röntgenbilder.  Diese Verchleißerscheinungen kommen am schnellsten vor in den Zwischenwirbellöcher auf, auf die der meiste Druck ausgeübt wird. Lumbale Wirbel sind hierfür verstehlicherweise viel Empfänglicher   Die Nervenwurzel können unter Druck kommen, mit Ausstrahlungschmerzen zur Folge.

 

Als Folge der Zwischenwirbelscheibedegeneration werden auch die hinteren Facettegelenken mehr belastet.  Bei Druckerhöhung auf den Gelenkstrukturen können Schmerzen entstehen: Facetteschmerz oder Gelenkkapselschmerz genannt. Diese Beschwerden kommen eher bei älteren Personen vor.  Streckpositionen des Rückens müssen vermieden werden.

 

Arthrose

Im Laufe der Zeit wird dürch den Alterungsprozeß Knochenanwuchs entstehen auf den Gelenkflächer, Verknöcherung und  Osteofytbildung (Knochenauswuch). Es ist die Degeneration der Gelenke und ist unumkehrbar.  Hier hilft nur einer unterstützenden Therapie und Nachbehandlung. 

 

Es ist leicht zu verstehen, daß der Arthrosepatient mit einer ergonomischen Liegehaltung um den Druck auf die Gelenkflächen zu erringeren, sehr geholfen ist. Einen elektronisch verstellbaren Lattenrost ist für diese Menschen wirklich eine Erleichterung.  Das Bett wird ja oft gebraucht um in verschiedenen Haltungen mit guten Rückenstütz auszuruhen.

Psychosomatische Rückenschmerzen

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Rückenschmerzen entstehen nicht nur durch mechanische Überantstrengung.   Stress oder Depression beeinflüßen ebenfalls die Muskulatur und können Hypertonie (Überdruck)verursachen.  Folgen davon sind Migräne, Rücken- und Nackenbeschwerden, Magenbeschwerden, Hyperventilation usw.

 

Die Rückenmuskeln können bei ständigen chronischen Hypertonie nicht mehr entspannen und werden auf die Dauer Schmerz verursachen.  Zu psychosomatischen Rückenschmerzen gehört deshalb eine angepaßte Therapie, Relaxationtherapie, eventuell unterstützt durch Muskelentspannende Medizin und Nervenmittel. Wichtig bei der Vorgehensweise von psychosomatischen Rückenschmerzen ist die Entspannung und Ruhe, die möglichst in einem angenehmen und bequemen Bett gefunden werden kann.  Dieses Bett wird auch tagsüber zum Ausruhen gebraucht.

 

Für depressive Leute fördert ein “warmes” und „einladendes“ Schlafzimmer den Heilungsprozeß.  Eine Eigenschaft von Depression sind Schlafschwierigkeiten.  Darum ist es geraten, das Schlafzimmer so Angenähm möglich zu machen, frei von früheren Emotionen und Problemen.

Was ist schlafen ?

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Liegen hat eine positive Auswirkung auf mechanische Rückenbeschwerden. Die Kräfte die tagsüber die Wirbelsäule belasten strengen die Rückenmuskeln an. Deshalb ist eine entspannende Nachtruhe sehr wichtig für die fysische und die psychische Erholung.

 

Schlafen ist nicht für jedermann selbstverständlich. Für viele ist Schlafen ganz einfach. Gut gelaunt  geht man ins Schlafzimmer und man freut sich bereits auf eine angenehme Nachtruhe. Wenige Minuten später schläft man bereits tief und es ist nur der Wecker am nächsten Morgen der stört. Frisch und munter steht man auf und mit viel Vergnügen nimmt man seine Tagesaufgaben auf.

 

Leider trifft das nicht für alle zu und wird Schlafen nicht immer als angenehm erfahren. Für viele unter uns ist es richtig anstrengend ausreichend zu schlafen. Plötzlich auftretende oder kronische Rückenschmerzen können beim Einschlafen oder Durchschlafen stören. Schlaflosigkeit is für manche eine Peinigung wobei man statt zu ruhen sich nur dreht im Bett und man überhaupt nicht schlafen kann. Man zerbricht sich den Kopf und weiß daß der nächste Tag schwierig wird weil man nicht augeschlafen ist. Schließlich klappt es dann doch im Morgengrauen aber man erwacht dann erschöpft und man fühlt sich nicht fit genug um gut zu leisten.

Was ist gesunder Schlaf ?

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Wir denken nicht daran, denn wir gehen abends Schlafen und ungefähr 8 Stunden später werden wachen wir auf.  Es sieht aus wie einen passiven Zeitabschnitt in dem wir nichts tun.  Durchschnittlich schlafen wir ungefähr ein Drittel unseres Lebens.  Als Kind sind das innerhalb eines Etmals mehrere Stunden und in der Maße wir älter werden, nimmt diese Zahl ab.

 

Schlafen ist eigentlich etwas ähnliches wie Essen oder Trinken, oder Entspannen und Spannen, oder auch noch wie Sexualität.  Es ist auch ein körperlicher Bedarf, worüber wir nicht nachdenken müssen. Wir fragen uns doch auch nicht: „Haben wir jetzt hunger oder nicht?“ .  Ermudungserscheinungen weisen sich auf, und durch ins Bett zu gehen, können wir hierauf eingehen oder auch nicht.

Die Schlafphasen

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Non-REM-Schlaf

Wenn wir entspannt im Bett liegen und warten bis wir einschlafen, gehen wir über von einen total wachen Zustand in Schlafphase 1.  Diese Übergangsphase dauert ungefähr eine halbe Minute biszu 7 Minuten.  Unser Geist wandert von dem einen Gedanken zum anderen, es wird schwierig die Augen offen zu halten und ohne es zu spüren, sinken wir immer tiefer in Schlaf.  Manchmal spüren wir während diese Phase einen Art Schock – eine Muskelkontraktion – was nur ein Zeichen unserer entspannung ist und daß wir uns fertig machen um einzuschlafen..  In diese Phase werden wir schnell wieder wach und behaupten dann halstarrig, daß wir nicht geschlafen haben.

 

Phase 2 ist der erste richtige Schlaf, in dem es noch Fragmente von Gedanken gibt und wobei wir noch von einem Lärm von mittelmäßiger Stärke erwachen.  Eine Weile später sinken wir noch tiefer in Phasen 3 und 4 und sind dann ganz entspannt.  Jetzt werden wir nur noch von sehr lautem Schall erwacht. Phase 4 ist die Phase des tiefsten Schlafes und wenn wir in dieser Phase geweckt werden, wissen wir oft nicht wo wir uns befinden.  Diese 4. Phase wird Non-REM-Schlaf genannt.  Der Körper kommt zur Ruhe, der Herzschlag wird langsamer, wir atmen regelmäßig und bewegen kaum. 

REM-Schlaf

Eigenartigerweise bleiben wir nicht bis zum Morgen in diesen tiefen Schlaf.  Wir gehen zurück von Phase 4 nach Phase 1 und fangen wieder an mit dem ersten REM-Schlaf.  In dieser Schlafphase kommen die schnellen Augenbewegungen vor.  Eine Gruppe von Riesenzellen im Gehirnstamm verursachen diesen REM-Schlaf.  Der Gehirnstamm ist der älteste und meist primäre Teil unseres Nervensystems.  Während einer kurzen Zeitspanne senden die Zellen Impulse zu unserem Gehirn hinaus.  Normalerweise senden nur unsere Sinnesorgane Signale an unserem Gehirn aus als Reaktion auf dem was geschieht in der Umgebung unseres Körpers.  Aber unser Gehirn macht kein Unterschied zwischen Information vom Gehirnstamm oder von den Sinnesorganen.  In unserem Körper geschieht dann auch alles mögliche: Respiration und Herzschlag beschleunigen und werden unregelmäßiger; der Blutdruck steigt und wir wûhlen uns im Bett herum.  Dies ist auch der Moment in dem wir träumen und man nimmt an, daß diese Träume  unser psychisches und Gefühlsleben Großreinemachen.

 

Nach diesem REM-Schlaf fängt ein zweiter Zyklus an und kommen wir wieder zurück in den tiefen Schlaf von Phase 4, wonach wir wieder zur Oberfläche kommen mit einer Traumphase während des REM-Schlafes.  Pro nacht durchlaufen wir durchsschnittlich vier bis zechs Zycklen.

 

Dieser oben erwähnten Schalfmuster ist dieser eines ‘normalen’ jungen Erwachensen.  Wir wissen aber nicht ob es soetwas wie ein ‚normaler’ oder Durchschnittlicher Mensch gibt und rund Schlafen und Schlafstörungen gibt es viele Fragen.  Warum wir einschlafen und der genaue Mechanismus sind noch immer nicht bekannt.  Auch warum wir nach einiger Zeit wieder aufwachen ist ein unbegriffenes Verfahren. So kann eine Mutter ruhig schlafen neben einer verkehrsstarken Autobahn, aber unmittelbar aufgewacht werden durch den mindensten Lärm ihres Babys.  So ist es auch beachtenswert, daß manche Menschen immer am selben Augenblick erwachen, ohne daß dafür ein Wecker notwendig ist.  So gibt es auch kein universelles Schlafmuster woran jeder Mensch sich halten muß.  Zum Glück gibt es soetwas wie einen individuellen Schlafmuster, der auch fûr jeden einzigartig ist. 

Wieviel Stunden Schlaf brauchen wir ?

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Jeder hat einen perönlichen Schlafbedarf.  Der Versuch wenig zu schlafen ähnelt sich den Versuch um zu kleine Schue zu tragen. Es klappt, aber ist ûberhaupt nicht bequem.  Es ist ein Märchen, daß jedermann acht Stunden Schlaf bedarf.  Unser Schlafbedarf hängt eher von der Qualität oder der Effizienz unseres Schlafes ab.  So können Langschläfer längere Schlafzycklen als Kurzschlafer haben, aber der Schlaf dieser letzten wird Konzentrierter sein.

Alter

Die Menge Schlaf hängt auch vom Alter ab. So braucht ein neugeborenes Baby ungefähr 17 bis 18 Stunden Schlaf in einem Tag und dies nimmt im Vorschulalter bis zu 10 bis 12 Stunden ab.  In der Pubertät nimmt der Schlafbedarf ab biszu 9 bis 10 Stunden, obwohl sie versuchen werden ihren Teenager zu überzeugen, daß er 12 Stunden Schlaf braucht und daß er darum am Morgen nicht aus dem Bett kann. Für einen jungen Erwachsenen genügen  6 bis 9 Stunden Schlaf und eine ältere Person wird noch weniger schlafen.  So haben ältere Leute minder REM-Schlaf und gibt es bei ihnen fast keine Phase 4 und werden sie übrigens öfters wach.

 

Schlafstunden

Außer dem Verband zwischen Alter und Schlafdauer, ist auch die Zahl der Schalfstunden für jede Person verschieden.   Es gibt Leute die schon mit 4 Stunden Schlaf völlig ausgeruht sind und es gibt andere die mit 10 Stunden noch nicht genug haben.  Auf Abbildung 18 sehen sie die Zahl der Stunden Schlaf wir brauchen.  Die meisten Menschen, 40%, schlafen ungefähr 8 Stunden.

Situation

Wir können unseren Schlafbedraf nicht zweier Personen gegeneinander abwägen.  Jemand in gute Kondition braucht weniger zu schalfen.  So benötigen wir bei großer Tätigkeit auch weniger Schlaf als bei Inaktivität.  Wir wissen auch daß wir im Winter mehr Schlafen als im Sommer, weil das Sonnenlicht und die Energie hieran verbunden eine stimulierende Wirkung auf unser Oragnismus hat.

 

Eines müssen  Sie für sich ausmachen, nämlich wie hoch Ihr Schlafbedarf ist.  Gehören Sie zu den Lang oder Kurzschläfer, oder sind Sie eine Lerche oder eine Nachteule?  Unser Schlafmuster ist ganz individuell und beruht auf unserem eigenen Bedarf und Verlangen.  So können leidenschaftliche und aktieve Leute morgens beim Morgenrot schon fertigstehen um unbedingt nicht zu spät zu kommen.  Andererseits haben diejenigen die oft zu spät auf Verabredungen auftauchen, manchmal den Gefühl ihr Tag sei zu kurz und darum gehen sie öfter später ins Bett um den Tag auszudehnen.  Natürlich geht auch diese Hypothese nicht für jeden auf, aber wir dürfen doch annehmen daß es einen Zusammenhang zwischen Charakter und Schlafmuster gibt.  Darum ist ein Schlafmuster immer eine individuelle Angabe.

Einleitung

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Die Nachtruhe ist eine persönliche Erfahrung. Objektive und subjektive Faktoren spielen dabei eine wichtige Rolle. Jeder Schläfer stellt sich sein Bett so vor wie es gerne hätte, z.B. die Ausführung, die Verarbeitung und der Komfort. Dabei ist es wichtig daß der Schläfer sein Bett als das beste persönliche Alternativ betrachtet.

 

Bei der Auswahl eines Schlafsystems gibt es anschliessend noch verschiedende Basiseigenschaften die allgemein und nicht persönlich sind. Drei wichtige Eigenschaften sind die Konformität, die Wärmeverteilung und die Feuchtigkeitsaufnahme und – Abgabe. Im Betracht der Körperhaltung und der Rückenbeschwerden ist es vor allem die Konformität die uns interessiert.

Konformität

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Algemein

Ein Schlafsystem mit guter Konformität gibt an, daß das Bett sich alle Körperformen gut anpaßt, so daß der normalen physiologischen Bau respektiert wird.  Dafür muß man mit dem Körperbau Rechnung halten.  Es gibt verschiedenen Höheunterschiede in dem Körperkonturen.

 

Im Profiel weist die Wirbelsäule verschiedene Krümmungen auf.  Von Oben nach Unten sehen wir eine zervikale Lordose, eine thorakale Kyfose, eine lumbale Lordose und eine Krümmung zur Höhe der Kniekehle.  Daneben gibt es noch die normale sakrale Krümmung die dafür sorgt, daß das Gesäß nach hinten hinausrägt.   Ein gutes unterstützendes Bett sorgt dafüf, daß beim Rückenliegen die Körperlücken gut unterstützt werden und gibt den thorakale Wirbel und Becken genügend raum.  So respektieren wir die normale physiologische Krümmung der Wirbelsäule.

 

Auch in Vorderansicht sehen wir Höheunterschiede.  Wenn wir in Seitenlage schlafen, muß die Wirbelsäule eine Wagerechte sein. Dabei ist es wünschlich, daß Schultern und Hüfte auch genügend Platz bekommen und daß der Kopf, die Lenden und Beine unterstützt werden.  So bietet ein Schlafsystem mit guter Konformität die Wirbelsäule in ihrer Totalität unterstützung; .

 

Zu sanftes und zu hartes System mit schlechter Konformität.

 

Zu sanftes System mit schlechter Konformität

Wenn die Unterlage zu sanft ist, wird der Körper durchbiegen und sprechen wir von Hängematteeffekt.  Abnormale Krümmungen entstehen, die an der höhlen (Konkaven) Seite der Wirbelsäule Kompression auf weiches Gewebe und Gelenkfläche verursachen. Zur Höhe der Konvexen Seite der Wirbelsäule entsteht ständige Dehnug der Ligamenten und Muskeln.

 

Diese Dehnung verursacht Schmerzen auf Höhe der Muskeln.  Bei Akuten Rückenschmerzen verspannen wir unsere Muskeln spontan und unbewußt um unseren  Körper gegen unerwartete Bewegungen zu schonen.  Unterlagen die zu sanft sind oder durchhängen oder nachschaukeln unterstützen den Körper zu wenig.   Der Schlaf wird unterbrochen weil Schmerz entsteht.

 

Diese Haltung verursacht einen Grubeeffekt, der die normalen Körperbewegungen während der Nacht verstören wird.  Durch diesen Grubeeffekt ist es schwierig die Haltung zu änderen.   Man braucht mehr Muskelkraft um zu bewegen, und so sind wir minder entspannt und so verringert auch unsere Schlafqualität.

 

Zu hartes System mit schlechter Konformität

Wenn die Unterlage zu hart ist, wird die Wirbelsäule falsh Unterstützt.  In Seitenlage werden vorallem Schultern und in mindere Maße auch das Becken den Druck auffangen.  Hierdurch beugt die Wirbelsäule auf eine unnatürliche S-formige Weise durch. Dieses entsteht da unsere Schultern breiter sind als unser Becken.  Durch Einfluß einerseits der nächtlichen Muskelentspannung und andererseits durch die Gravitionskraft beugen die Lendenwirbel durch.

 

Daneben wird eine zu harte Unterlage den Druck zur Höhe der Kontaktpunkte erhöhen.  Das stört den Blutkreislauf des lokalen Gewebes.  Diese Ischämie reizt den zentralen Nervensystems und nötigt zur Positionsänderung, so daß der Blutkreislauf wieder normal funkioniert.  Der Schmerz, der durch Ischämie entsteht, wird auf diese Weise verringert und man kann wieder weiterschalfen  Doch dieser Zustand wiederhohlt sich nach einiger Zeit und so werden wir regelmäßig wach. 

Der Bettkomfort

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Eine Komfortabele Haltung ist wichtig um eine gute Nachtrühe zu bekommen.  Hierbei spielen Matratzenhärte und Bedgröße eine wichtige Rolle.  Der Ausrüstungsgrad wird durch diesen Komfort bestimmt.

 

Während des Schlafes wechselen wir regelmäßig unsere Haltung, so soll das Bett auf jeden Moment der Nachtruhe auf den Körper des Schläfers einspielen, ohne dabei die Nachtruhe zu verstören.

 

Auch die Abmeßung spielt hier eine Rolle.  Eine optimale Bettlänge beträgt 20 bis 30 Zentimeter mehr als die Körperlänge.  Es muß genügend Platz da sein um ausgestreckt im Bett zu liegen, dabei muß Rechnung gehalten werden, daß das Kopfkissen auch noch Platz benützt.  Auch die Breite ist wichtig.  Die Breite ist abhängig von der Beinlänge und die Schulterbreite.  Personen mit langen Beinen brauchen ausreichend Platz in Seitenlage um die Beine hochzuziehen. Außerdem brauchen unrühige Schäfer auch mehr Platz.  Eine gute Breite beläuft sich auf zirka 90 Zentimeter. 

Die Kombination Matratze und Lattenrost

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Als Grundprinzip können wir davon ausgehen, daß das Schlafsystem dafür Sorgen muß das der Rückenpatient am Morgen ohne Schmerzen aufsteht und sich tagsüber gut fühlt.  Wichtig dabei ist, daß das Bett bequem und gemütlich anfühlt.  Schlafen ist nähmlich einen natürlichen Bedarf, der dafür sorgt, daß wir uns von den täglichen körperlichen und psychische Antstrengungen erhohlen. .Ein Bett, das sich gut anfühlt, liegt viel besser und auch die Schlafqualität erhöht :Subjektiver Einfluß ist von großer Wichtigkeit.

 

Hier müssen wir Rechnung halten mit der funktionellen Einheit des Gesamtschlafsystems und mit jeden einzelnen Teil davon.

Die Matratze

Die Matratze soll Elastisch sein und muß den Körperdruck über eine Größtmögliche Fläche verteilen, so daß keine Muskelverspannungen und Blutkreisverlaufstörungen auftreten. 

 

Daneben soll sie auch noch fest genug sein, damit sie den Körper, in Ruhe unterstützt.  Durch Alter dürfen auch keine Gruben entstehen.  Dabei muß sie Wärmeverteilung und Feuchtabfuhr maximal regulieren

Der Matratzenträger

Der Matratzenträger soll den Druck, der auf der Matratze ruht, auf richte Weise auffangen.  De Lattenrost soll den Körper unterstützen, die Reguliering der Freuchtigkeit fordern und dauerhaft sein. 

Der Lattenrost soll nicht nur den erhöhten Druck der Schultern oder des Beckens auffangen, sondern auch Unterstützung an andere Körperteile bieten.  Die natürliche körperliche Krümmungen der Wirbelsäule sollen respektiert werden.  Jede Unterstützung, die den Körper vom Lattenrost bekommt, soll als Pluspunkt bewertet werden. 

Die Kombination

Der Lattenrost soll in Symbiose mit der Matratze sein.  Die Qualität einer guten Matratze geht größtenteils verloren, in dem der Träger der Matratze nicht ist angeglichen.  Auch Umgekehrt kann zum Beispiel eine zu harte Matratze den günstigen Effekt eines Trägers minimalisieren.

Das ideale Bett sorgt für richtige Unterstützung der Wirbelsäule in verschiedenen Körperhaltungen.  Es soll außerdem individuell sein, das heißt der Körperbau seines Gebrauchers angeglichen.  Matratzen und Lattenrost mit festen Bereiche sind deshalb nicht universell anzuverwenden.

 

Ein gutes Bett soll den Körper vollständig und gleichmäßig unterstutzen, so daß wir nicht dazu getrieben werden, in einer bestimmten Haltung liegen zu bleiben.  . Der Konformitätsgrad bestimmt der Wert eines Schlafsystems.  Personen mit Überlardose und dabei auch noch Kyphose haben Nützen davon. . Auch spezifische Rückenschmerzen, wie Skoliose bedürfen diese Anpassungsfähigkeit.  Auch als präventive Maßnahme muß man dafür sorgen, daß die Kombintion Matratze und Träger Optimal ist. 

 

Vorbeugen ist besser als heilen. 

Das Kopfkussen

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Das Kopfkissen macht teil des Schlafsystems aus   Es muß die zervikale Wirbelsäule unterstützen.  Die Schulter- und Nackengegend sind sehr empfindliche Körperteile und verursachen oft Muskelverspannungen und Bandscheibeleiden.  Folgen davon sind Kopfschmerzen, prickelndes Gefühl in den händen oder Gefühl van Genickstarre.  Nackenleiden verschlimmert oft während der Nacht.  Urache liegt oft beim Kopfkissen, da es nicht übereinstimmt mit dem Bau der zervikalen Wirbelsäule.

 

Ein gutes Kopfkissen gibt eine sanfte und stetige Unterstützung von sowohl Nacken wie Kopf.  Sowohl in Rückenlage wie in Seitenlage.  Diese Unterstützung darf sich nicht nur auf der Höhe des Nackenwirbels ereignen.  Dieses erhöht die Nackenlordose, was für Arthrosepatienten sehr nachteilig wirken kann. Die Wahl des Kopfkissens hängt vom Bau des Schläfers ab.  Körperbau, Gewicht und persönlicher Vorzug spielen hier eine Rolle.  Hauptsache bei der Wahl eines Kopfkissens ist die Anpassungsfähigkeit in der Höhe und die Unterschiedlichkeit in Härte. Zu emphelen ist das orthopedische Kopfkissen, daß den Anforderungen eines guten Kopfkissens entspricht. 

Einleitung

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Bei der Behandlung von Schmerzen am Unterrücken ist eine gute Nachtruhe wichtig. Es gibt viele Behandlungen aber der Patient sollte sich sehr gut ausruhen. Dabei ist es wichtig daß die natürliche S-Kurve respektiert wird. Ein gute Nachtruhe lindert den Druck auf der Wirbelsäule und den Ligamenten. Die Muskelspannung nimmt proportional mit der Dauer der Nachtruhe ab. Die oben erwähnten Bedingungen sind absolut notwendig bei einem guten Schlafsystem.

 

Falls die Rückenbeschwerden plötzlich auftreten kann es erforderlich sein tagsüber im Bett auszuruhen. Dabei sind 4 Stunden Ruhe ein Minimum. Im Einverständnis mit einem Arzt oder Physiotherapeut kann man die Schlafhaltung je nach Rückenbeschwerde anpassen.

Beim Ein- und Aussteigen aus dem Bett  wird der Unterrücken immer bewogen. Man geht aus von einer Seitenlage, dann werden die Kniegelenke angezogen, die Beine bewegt man über den Bettrand und zugleicherzeit drückt man den Körper hoch indem man sich auf den Armen stützt. Schließlich erreicht man eine Sitzhaltung auf den Bettrand.

 

Drehbewungen im Rücken sollte man möglichst vermeiden. Man kann auch völlig falsch aus dem Bett aussteigen indem man aus der Rückenlage den Oberkörper aufrichtet mit gestreckten Beinen. Für manche Rückenpatienten kann es helfen sich ein hohes Bett anzuschaffen. Betten mit 55 bis 60 cm Höhe sind einfacher zu benutzen und zu pflegen.